ein Tablett, ein Locher (mit Anschlagsleiste), mehrere Blätter A4-Papier, ein Heftstreifen
Lochen eines Blattes
Entwicklung und Koordination der Bewegung
Sorgfältiges Arbeiten
Sinn für Ordnung
Selbständigkeit
Kraftdosierung üben
etwa drei Jahre
Der Pädagoge stellt den Locher so vor sich hin, dass die Anschlagsleiste in Richtung Körper zeigt. Dann zieht er die Anschlagsleiste vollständig bis zu Markierung A4 heraus. |
Jüngere Kinder, die noch nicht so viel Kraft aufwenden können, müssen hier evtl. beide Hände zum Herunterdrücken gebrauchen. Außerdem sollten sie sich bei der Übung evtl. an einen Tisch stellen, da sie stehend besser Kraft ausüben können. |
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Variante bei einem Locher ohne Anschlagsleiste: Bevor der Pädagoge das Blatt Papier in den Locher schiebt, legt er dieses senkrecht vor sich hin. Er führt die linke untere Eckes des Papiers zu der linken oberen Ecke und drückt das Papier an der Faltstelle der linken Seite kurz zusammen. Er achtet darauf, dass das Papier nicht über die gesamte Fläche gefaltet wird. Auf diese Weise entsteht am Rand des Blattes eine Markierung, die die Mitte anzeigt. Diese muss beim anschließenden Einführen in den Locher mit der Markierung im Locher (kleine Spitze) übereinstimmen. |
Die Metallspitze im Locher sollte farbig hervorgehoben werden (anmalen, bekleben) |
Lochen und Abheften eigener Arbeitsblätter, Zeichnungen usw. in eine Mappe/ Ordner
Ein Tablett, zwei Plastikschüsseln, Glaskugeln (Murmeln), eine Zange
Förderung der Ausdauer und Konzentration, Schulung der Auge-Hand- Koordination, Training der Schreibfinger.
Etwa drei Jahre.
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Die eine Plastikschüssel ist gut halbvoll mit Glaskugeln (Murmeln) gefüllt. Die beiden Plastikschüsseln stehen nebeneinander auf dem Tablett. Vor den Plastikschüsseln liegt die Zange. Der Pädagoge nimmt die Zange in eine Hand. Vorsichtig klemmt er eine Glaskugel in die Zange ein und legt diese langsam und behutsam in die zweite Plastikschüssel. Diesen Vorgang wiederholt er solange, bis alle Glaskugeln in der zweiten Plastikschüssel liegen. Dann legt er die Zange wieder auf das Tablett zurück. Der Pädagoge zeigt die Übung langsam und mit genauen Bewegungen. Er fordert das Kind auf, die Übung zu wiederholen und schaut ihm dabei zu. Nach Abschluss der Übung wird das Material gemeinsam mit dem Kind weggeräumt. |
Steigerung der Schwierigkeiten
Heruntergefallene Glaskugeln
Aufheben von Kleinteilen, Aufnehmen und Austeilen von Arbeitsblättern, Malen und Schreiben, Festhalten des Essbestecks, Öffnen und Schließen (z.B. Reißverschluss, Türen), Wäsche aufhängen u.a.m.